Produktinformationen „Mispeln“
Herkunft : Türkei
Anbau
- Herkunft: Die Mispel stammt ursprünglich aus Westasien und wurde bereits in der Antike nach Europa gebracht – sie war im Mittelalter weit verbreitet.
- Heute wird sie nur noch selten kultiviert, meist als Liebhaberpflanze in Gärten – v. a. in Süddeutschland, Österreich, Südosteuropa und Teilen des Mittelmeerraums.
- Der Mispelbaum ist robust und kommt gut mit kühlerem Klima zurecht.
Geschmack
- Roh erst nach dem sogenannten „Überreifen“ (Frost oder Lagerung) genießbar – dann wird das Fruchtfleisch weich und bräunlich.
- Der Geschmack ist dann süß-säuerlich, herb, mit einer würzigen Apfel-Dattel-Note.
- Verwendet wird Mispel für Marmelade, Gelees, Mus, Kompott oder Liköre.
Gesundheitliche Aspekte
- Enthält:
- Vitamin C
- Gerbstoffe – wirken adstringierend und gut bei leichter Durchfallerkrankung
- Ballaststoffe
- Wirkt verdauungsfördernd, kann den Blutzucker regulieren und hat einen leicht antibakteriellen Effekt.
- In der Volksmedizin wurde Mispel traditionell als Hausmittel gegen Magen-Darm-Beschwerden genutzt.
Funfact
Die Mispel war im Mittelalter so bekannt, dass es das Sprichwort gab: „So alt wie eine Mispel“ – denn die Früchte mussten nachreifen, bis sie überhaupt essbar waren.
Und: Die Mispel ist eine der wenigen Früchte, die nach der Ernte faulenartig weich werden müssen, um genießbar zu sein – ein Reifeprozess, der „Bletten“ genannt wird.














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